Der SP-Loop Controller bietet die Betriebsmodie MANUELL, AUTO, REMOTE, CONFIG und SETUP.
Modus MANUEL
Im Modus MANUELL wird die SP-Loop über die CW und CCW-Taste manuell bedient. Kurzes antippen der CW bzw. CCW-Taste löst am Schrittmotor einen Schritt aus. Wird eine der beiden Tasten länger gedrückt, läuft der Schrittmotor kontinuierlich.
Modus AUTO
Im Modus AUTO folgt die Abstimmung der SP-Loop kontinuierlich der am ICOM IC-705 eingestellten Betriebsfrequenz. Die SP-Loop ist damit sofort Sende- und Empfangsbereit. Im Modus AUTO ist daher Search & Pound-Betrieb möglich. Einzige Voraussetzung ist eine bestehende Bluetooth-Verbindung zwischen dem ICOM IC-705 und dem SP-Loop Controller und eine einmalig (* im stationären Betrieb) durchgeführte CONFIG-Prozedur.
Jederzeit kann im AUTO Modus mit den CW und CCW Tasten die Abstimmung korrigiert und mit der SET-Taste für die gerade am IC-705 eingestellten Frequenz gespeichert werden.
Modus REMOTE
Aktuell noch nicht realisiert.
Modus CONFIG
Im CONFIG-Menü werden für die Bandgrenzen der einzelnen Amateurfunkbänder die Position des Schrittmotors gespeichert, bei denen die Loop für die jeweilige Frequenz das beste SWR hat. Anhand dieser Positionen berechnet der SP-Loop Controller die notwendigen Zwischenschritte im 1-kHz Raster.
Vorbereitung des Abstimmvorgangs:
Für den Abstimmvorgang muss der ICOM IC-705 per Koaxialkabel mit der SP-Loop verbunden werden. Außerdem muss die Bluetooth-Verbindung zwischen SP-Loop Controller und IC-705 hergestellt sein. Die Sendeleistung des IC-705 ist für den Abstimmvorgang auf maximal 5 Watt zu begrenzen.
Eigentlicher Abstimmvorgang:
Schritt 1
Am SP-Loop Controller wird mit betätigen der MODE-Taste das Config-Menü ausgewählt. Im Anschluss wird mit Druck auf die CW bzw. CCW-Taste das Amateurfunkband auswählt, für das die Abstimmung vorgenommen werden soll. Ein Druck auf die SET-Taste übernimmt das entsprechende Amateurfunkbank für den Abstimmvorgang.
Die Anzeige des SP-Loop Controllers zeigt nun für die untere und obere Bandgrenze die aktuell gespeicherten Positionen des Schrittmotors.
Schritt 2
Wird nun die SET-Taste betätigt, übergibt der SP-Loop Controller per Bluetooth die Frequenz der unteren Bandgrenze an den ICOM IC-705. Parallel fährt der Schrittmotor auf die gespeicherte Position.
Schritt 3
Durch drücken auf die CW bzw. CCW-Taste wird die SP-Loop auf maximales Rauschen abgestimmt. Dazu sollte man auf das Rauschen hören und die S-Meter Anzeige des IC-705 visuell kontrollieren.
Schritt 4
Ist der Punkt mit dem höchsten S-Meter Ausschlag gefunden, muss der IC-705 auf Senden umgeschaltet werden. Mit der CW bzw. CCW-Taste kann nun auf niedrigstes SWR nachstimmt werden, in dem parallel die SWR-Anzeige am IC-705 kontrolliert wird.
Schritt 4
Durch Druck auf die SET-Taste wird die gefundene Position des Schrittmotors gespeichert.
Das Config-Menü wechselt im Anschluss automatisch auf die obere Bandgrenze des Amateurfunkbandes und übergibt diese Frequenz ebenfalls per Bluetooth-Verbindung an den ICOM IC-705. Ab hier wiederholt sich der Abstimmvorgang ab Schritt 2.
Abschluss
Mit Druck auf die SET-Taste wird die Position des Schrittmotors übernommen. Der SP-Loop Controller berechnet nun im Anschluss die Zwischenschritte im kHz-Raster und speichert die Werte im NVS-Speicher des ESP-32 ab.
Diese Abstimmprozedur kann nun für die übrigen Amateurfunkbänder wiederholt werden.
Kontrolle der Config-Werte
Über den CONFIG-Modus können die Einstellwerte für der SP-Loop für die Amateurfunkbänder einfach kontrolliert werden. Dazu wählt man das gewünschte Amateurfunkbank aus und führ die oben beschriebenen Schritte durch, ohne das mit den CW bzw. CCW-Taste die Einstellung verändert wird, da der ICOM IC-705 vom SP-Loop Controller automatisch auf die entsprechende Frequenz ungestellt wird und der Schrittmotor auf die gespeicherte Position fährt. Ein Druck auf die Sendetaste und Kontrolle der SWR-Anzeige reicht zum überprüfen der Einstellung. Ein Druch auf die SET-Taste am SP-Loop Controller springt auf den nächsten Menüpunkt ohne die gespeicherten Einstellwerte zu verändern.
Portabelbetrieb
Wird die SP-Loop im Portabeleinsatz genutzt, muss die CONFIG-Prozedur an jedem Einsatzort ggf. neu durchgeführt werden.